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Xella übernimmt URSA und verkauft Fels


Große Umbrüche bei der deutschen Xella-Gruppe: Der Baustoffhersteller, der sich auf Kalkprodukte, Trockenbau- und Dämmplatten spezialisiert hat, übernimmt den Dämmstoffproduzenten URSA und will so sein Portfolio bei Glaswolle und Polystyrolprodukten erweitern. Am gleichen Tag wurde bekannt, dass sich der Konzern im Gegenzug von der Fels GmbH trennt.

Mit der Akquisition von URSA stärkt die Xella-Gruppe ihre Marktposition deutlich. „Die Produkte von URSA stellen eine hervorragende Ergänzung zu den bestehenden Xella Produkten und Lösungen dar: Mineralwolle ist komplementär zum bisherigen Xella Produktportfolio und erweitert die Lösungskompetenz als Anbieter hoch effizienter, nachhaltiger Gebäudekonstruktionen aus nicht brennbaren mineralischen Baustoffen“, teilt der Konzern mit. Nachdem die Wettbewerbsbehörden dem Kauf zugestimmt haben, soll URSA unter dem Dach der Xella weiter wachsen.

Die Gruppe verlassen wird dagegen die Fels GmbH mit Sitz in Goslar. Das Unternehmen, das in Deutschland acht Kalkwerke betreibt, wurde an einen nicht weiter genannten europäischen Käufer veräußert. „Fels, sein Management-Team und die Mitarbeiter haben in den zurückliegenden Jahren beeindruckende Leistungen gezeigt und damit wesentlich zum Erfolg von Xella beigetragen. Wir wünschen ihnen alles Gute unter dem Dach des neuen Eigentümers“ heißt es dazu bei Xella.

Xella selbst hat vor gar nicht allzu langer Zeit den Besitzer gewechselt: Im Dezember 2016 erwarb die texanische Investmentgesellschaft Lone Star Funds den Konzern, wodurch die finanzielle Handlungsfähigkeit von Xella verbessert werden sollte. Erst im Juni war außerdem bekannt geworden, dass Finanzvorstand Jürgen Wiecha die Unternehmensgruppe verlassen hatte.

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AUTOR
Benedikt Falz
VERÖFFENTLICHT AM
22.08.2017
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