Vierter Deutscher Ziegelpreis ausgelobt


Zum vierten Mal schreibt das Ziegel Zentrum Süd e.V. jetzt den Deutschen Ziegelpreis in einer Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat aus.

Das Ziegel Zentrum Süd e.V. sucht Bewerber für den Deutschen Ziegelpreis 2019, der im kommenden Jahr zum vierten Mal vergeben wird. Mit dem Preis werden Architekten und Bauherren geehrt, die mit dem Baustoff Ziegel große Leistungen erbringen. Insgesamt 20.000 Euro werden an die Gewinner ausgeschüttet.

„Ausgezeichnet werden konzeptionell, konstruktiv und gestalterisch überzeugend realisierte Bauwerke, bei denen der Baustoff Ziegel vor allem in Wandkonstruktionen verwendet wurde“, teilt das Ziegel Zentrum mit, das den Preis zusammen mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ausschreibt. Daneben müssen ausgezeichnete Projekte energetische Richtlinien erfüllen, ressourcenschonend errichtet worden sein und einen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Raums leisten.

Zwei Hauptpreise

In zwei Kategorien werden die beiden Hauptpreise ausgelobt: Bei monolithischen Außenwandkonstruktionen geht es um Gebäude mit einer einteiligen, selbstdämmenden Ziegelfassade. Eine zweite Auszeichnung gibt es für herausragende Architektur mit mehrschaligen Ziegelaußenwandkonstruktionen, die hintergedämmt sind.

Wie viele Preise letztlich vergeben werden, ist aber noch nicht ganz klar: Beim Deutschen Ziegelpreis kann die Jury neben den beiden Hauptpreisen noch beliebig viele weitere Sonderpreise und Anerkennungen aussprechen. Als der Preis 2017 das letzte Mal vergeben wurde, gab es sieben Preisträger, zwischen denen das Preisgeld aufgeteilt wurde, und zwölf Anerkennungen. Preis und Geld gehen dabei an die planenden Architekten, während die Bauherren eine Urkunde und eine Keramik-Plakette erhalten.

In der Jury sitzen Professor Piero Bruno, Christine Degenhart, die Präsidentin der Bayrischen Architektenkammer, Lothar Fehn Krestas aus dem Bundesinnenministerium und die Ingenieure Elke Reichel, Jan Peter Wingender und Waltraud Vogler.

Verleihung am 1. Februar

Eingereicht werden können Projekte, die nach dem 30. September 2015 ihrer Bestimmung übergeben wurden, in Deutschland stehen und/oder von deutschen Büros konzipiert wurden. Damit können auch Bauwerke von ausländischen Firmen in Deutschland und deutsche Projekte im Ausland nominiert werden. Die Einreichung findet bis zum 24. September 2018 online statt. Die entscheidende Jurysitzung ist für den 19. Oktober 2018 und die Verleihung für den 1. Februar 2019 geplant.

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AUTOR
Benedikt Falz
VERÖFFENTLICHT AM
17.07.2018
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