Neuer Studiengang „Freiraummanagement“ vorgestellt


Am Standort der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter kann man ab dem kommenden Wintersemester 2018/19 den neu geschaffenen Studiengang „Freiraummanagement“ belegen.

Während der aktuelle Bauboom in den Städten für immer mehr Gebäude sorgt, werden Freiflächen als Ausgleichsareale ebenfalls wichtiger. Planung und Betrieb von Grünflächen, Parks, Sportanlagen und Spielplätzen erfordern daher gutes Personal, das nun an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe am Standort Höxter ausgebildet werden soll. Die Hochschule bietet ab dem Wintersemester 2018/19 den Studiengang „Freiraummanagement“ an.

Nachfrage ist gegeben

Eigenen Aussagen nach kommt die Hochschule mit dem neuen Lehrangebot verschiedenen Anfragen aus Wirtschaft und Verwaltung nach, die sich schon länger einen Studiengang für die Organisation kommunaler Freiflächen wünschen. So ist das neue Fach dann auch auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts zugeschnitten, teilt die Hochschule mit: Projektentwicklung, Planung, Ausführung und Unterhaltung sollen allesamt thematisiert werden, damit Absolventen sich mit allen Aspekten des Freiraummanagements umfassend auskennen.

Freude über die Einrichtung des neuen Studiengangs kam von mehreren Seiten. „Sechs von sieben Großstadtbewohnern sehnen sich nach mehr Bäumen und Pflanzen, mehr Parks und Grünflächen. Jedoch erhöht die Verdichtung zunehmend den Druck auf diese Freiräume. Daher nehmen die nachhaltige Planung und Unterhaltung von Grünanlagen einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Für eine erfolgreiche Freiraumentwicklung brauchen wir qualifizierte Fachkräfte, die diesen Prozess aktiv begleiten”, äußerte sich Heiner Bruns von der Stadt Münster.

Zulassungsfreier Studiengang

Die Bewerbungsfrist zur Einschreibung in den zulassungsfreien Studiengang ist der 15. Juli 2018. Von da an können Studierende in sieben Semestern Regelstudienzeit (inklusive eines Praxissemesters) den Abschluss Bachelor of Engineering erlangen. „Anschließend bieten sich für die Absolventinnen und Absolventen Berufschancen bei Projektenwicklern, Generalunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, Planungsbüros, Garten- und Landschaftsbauunternehmen und besonders bei Kommunen“, informiert die Hochschule.

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AUTOR
Benedikt Falz
VERÖFFENTLICHT AM
04.07.2018
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