Nachhaltig beleuchten

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Aus Alt wird Neu, aus ineffizient wird nachhaltig. Zwei Beispiele zeigen die Möglichkeit einer nachhaltigen und stimmungsvollen Architektur-Beleuchtung.

Ende der 90er Jahre stattete die Gemeinde Harderwijk den charakteristischen Vischmarkt mit Bodeneinbauleuchten von WIBRE aus. Damals fiel die Wahl auf Leuchten mit Natriumdampf-Hochdrucklampen wegen der warmen gelben Farbe, die das Ambiente des Vischmartk in den Abendstunden rustikal und atmosphärisch aufwertet. Die Stadtmauer, die Bäume und sogar einige charakteristische Häuser am Vischmarkt wurden beleuchtet. Viele Jahre später entstand der Wunsch der Stadt, diese Leuchten mit nachhaltiger LED-Technik auszustatten. „Aufgrund der deutschen Wertigkeit dieser Edelstahlleuchte und der Tatsache, dass es sich hierbei immer noch um wirklich „handgefertigte“ Einbauten handelt, bestand die Möglichkeit das Innenleben der Leuchte komplett mit neuen LED-Modulen inklusive Netzteil zu ersetzen.“ so Jan Niemeijer vom WIBRE-Partner ESZET Lighting.

Nachhaltige LED-Beleuchtung mit gewohnter Atmosphäre

Da die Atmosphäre des Vishmarkt absolut identisch bleiben musste, wurden bernsteinfarbene LEDs gewählt. Mit einem Vergleichsaufbau zwischen der bestehenden traditionellen Beleuchtung und der langlebigen LED-Beleuchtung konnte ein herausragendes Ergebnis erzielt werden.

Knapp 90 Leuchten befinden sich nun in der Innenstadt und stellen für den Besucher kaum ein Unterschied zwischen alt und neu dar. Noch immer die rustikale und charakteristische Atmosphäre des Vischmarktes, aber mit einem nachhaltigen Touch – LED kann mit Sicherheit warm und stimmungsvoll sein!

Majestätisch und farbenfroh beleuchtet

„Le Jardin de la France“, der Garten Frankreichs, wie die Stadt Tours auch genannt wird, liegt an der Loire, zwischen Orléans und der Atlantikküste. Die geschichtsträchtige Stadt mit ihren unzähligen Brücken, prächtigen Stadtpalais und alten Kathedralen ist wie geschaffen für die urbane Außenbeleuchtung.

Neben zahlreichen Gärten, Boulevards und Terassen thront im Herzen der Stadt das majestätische Rathaus vor dem „Place Jean Jaurès“, ein zentraler Platz und Besuchermagnet mit zwei pompösen Springbrunnen als Wahrzeichen.

Im Zuge einer groß angelegten Sanierung einiger öffentlichen Plätze, wurden die Springbrunnen neu angelegt, restauriert und mit einer durchdachten Lichtplanung neu beleuchtet. Die alten, wartungsintensiven PAR38-Scheinwerfer mit 120 Watt Stromverbrauch wurden demontiert und durch langlebige POW-LED-Scheinwerfer aus Edelstahl ersetzt. So werden bis zu 70 Prozent des Strombedarfs eingespart, die Wartung auf ein Minimum reduziert und zusätzlich die Attraktivität des gesamten Platzes erhöht. Im äußeren Ring des Brunnens sind gleichmäßig je 18 Leuchten direkt hinter den Düsen installiert. Im Inneren strahlen je vier Scheinwerfer das herabfallende Wasser oder die Einzeldüsen an. Die Lichtfarben werden durch das fortlaufend fließende Wasser optimal weiter getragen, so dass der komplette Wasserstrahl leuchtet.

Die gesamte Lichtinstallation ist in die vorhandene DMX-Anlage integriert, so können die Springbrunnen synchron gesteuert und nach Belieben beleuchtet werden. Der „Garten Frankreichs“ ist nun um zwei beleuchtete Wasserattraktionen reicher, und Tours wird diesem Namen mehr und mehr gerecht.

Weitere Informationen gibt es unter www.wibre.de.

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AUTOR
WIBRE Elektrogeräte Edmund Breuninger GmbH und Co. KG
BILD
Henk Merjenburgh, Caroline Gasch
VERÖFFENTLICHT AM
19.03.2019
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