Mit der ISB-Regionalförderung zur neuen Betriebstätte


Von der Idee zur erfolgreichen Produktvermarktung ist es ein langer Weg. Dienstleistungen oder Produkte können noch so gut sein, ohne die erforderlichen finanziellen Mittel ist der Traum von der eigenen Produktlinie meist schneller vorbei als erhofft. Auch notwendige Investitionen um sich am Markt behaupten zu können, übersteigen oft das vorhandene Eigenkapital. Um dem entgegen zu wirken stehen Unternehmen und Privatpersonen eine Vielzahl an unterschiedlichen Förderprogrammen zur Verfügung. Eines der wichtigsten Förderinstitute des Landes Rheinland-Pfalz ist dabei die investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Vor einem ähnlichen Problem standen auch Sabine und ihr Sohn Benjamin Dreilich. Seit über 21 Jahren stellt das Familienunternehmen „Dreilich Edelstahlverarbeitung GmbH“ hochwertige Produkte aus Edelstahl her, welche speziell für den Einsatz im öffentlichen und gewerblichen Bereich ausgelegt sind. Die Geschäfte liefen gut, doch um weiter wachsen und auch zukünftig erfolgreich bleiben sowie neue Märkte erobern zu können, brauchte es eine neue Werkshalle mit moderneren Maschinen. Mit Hilfe eines Investitionszuschusses aus dem Bereich der ISB-Regionalförderung konnte dies nun umgesetzt werden.

„Durch unsere Regionalförderungen können wir Unternehmen Zuschüsse gewähren, welche nicht zurückgezahlt werden müssen“, erläutert Barbara Bodtländer, Kundenberaterin für Regionalförderung in der ISB. „Voraussetzung ist, dass sich der Unternehmensstandort in einer strukturschwachen Region in Rheinland-Pfalz befindet. Zudem müssen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Neben der regionalen Wirtschaftsförderung der ISB, welches Investitionsvorhaben von Unternehmen in strukturschwachen Regionen in Rheinland-Pfalz fördert, richten sich weitere verschiedene Programme vor allem an gewerbliche Produktionsbetriebe sowie bestimmte Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. So können kleine und mittlere Unternehmen, wie im Fall der Dreilichs, unter anderem bei der Errichtung einer neuen oder der Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte unterstützt werden. Wichtigste Voraussetzung zur Förderung ist in der Regel die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

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AUTOR
Jan Hell
VERÖFFENTLICHT AM
26.09.2016
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