Kosten sparen bei Regenwasser-Systemen

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Die EU hat neue Standards für den Abfluss von Regenwasser auf versiegelten Flächen eingeführt. Mit einfachen Nachrüstungen kann man hier teure Baumaßnahmen verhindern.

Bei der Erschließung neuer Grundstücke und Straßen werden immer mehr Flächen versiegelt und bebaut. Dies führt dazu, dass Regenwasser nicht mehr ausreichend im Boden versickern kann, sondern unkontrolliert abfließt. Um dies zu verhindern und ein nachhaltiges Wassermanagement zu gewährleisten, kommen sowohl im privaten Bereich als auch im öffentlichen Straßenbau häufig sogenannte Sickerschächte zum Einsatz.

Begründet durch die europäische Wasserrahmenrichtlinie und die nationale Umsetzung geraten bereits vorhandene Sickerschächte für Straßenabwasser mehr und mehr in den Fokus der Genehmigungsbehörden und Wasserwirtschaftsämter, denn beim Anlegen eines Sickerschachtes gilt es einiges zu beachten.

Vorhandene Anlagen müssen angepasst werden

Wenn an Straßen neue Baumaßnahmen geplant werden, müssen vorhandene Sickerschächte entsprechend der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie nachgerüstet werden, um Regenwasser in der notwenigen Qualität zu filtern und in die Versickerung einzuleiten. Im Fokus stehen dabei vor allem die Leitparameter der Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), Kupfer, Zink und abfiltrierbare Stoffe (AFS).

Um die erforderlichen Zielwerte zu erreichen, werden spezielle Regenwasserbehandlungsanlagen zum Einsatz gebracht und entsprechend verbaut. Um die Kosten hierfür so gering wie möglich zu halten und trotzdem ein Höchstmaß an planerischer Flexibilität zu erhalten, haben auch die Hersteller ihre Systeme auf die neuen Anforderungen angepasst.

DIBt-zertifiziert

Einen Anhaltspunkt, welche Systeme den neuen Richtlinien entsprechen, erhalten Verbraucher durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). So verfügt beispielsweise das Hydrosystem 1000 heavy traffic des Filterspezialisten 3P Technik über eine Bauartzulassung durch das DIBt und ist dazu geeignet, das von den Verkehrsflächen abfließende Regenwasser zu reinigen und die Zielwerte für die Einleitung in die Versickerung und die Vorflut zu erfüllen.

Dank des modularen Aufbaus kann das Hydrosystem darüber hinaus in jedem Sickerschacht mit einem Durchmesser von 1.000 bis 3.000 Millimeter nachgerüstet werden, sodass bei einer entsprechenden Durchlässigkeit des Bodens sogar auf die zusätzliche Installation einer weiteren Sickermöglichkeit verzichtet werden kann.

Modulare Lösungen wie das 3P Hydrosystem bieten aufgrund der Einfachheit ihrer Umsetzung die ideale Möglichkeit, bereits verbaute Schächte kostengünstig nachzurüsten und diese an die neuen Wasserrahmenrichtlinien anzupassen.

Weitere Informationen zum 3P Hydrosystem finden Sie hier.

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AUTOR
Jan Hell
VERÖFFENTLICHT AM
05.06.2018
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