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Bilanz der Baumärkte verhalten positiv


Nachdem der deutsche Baumarkthandel im ersten Quartal 2017 ein deutliches Umsatzplus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hatte einfahren können, verlief das sonst traditionell gute Frühjahrsgeschäft im zweiten Quartal recht enttäuschend, sodass im gesamten ersten Halbjahr nur 1,6 Prozent Wachstum mehr als 2016 festgestellt werden konnten. Flächenbereinigt, also ohne den Zuwachs durch neue Märkte, stieg der Umsatz deutscher Baumärkte um 1,4 Prozent. Grund zur Sorge sieht der Branchenverband BHB aber nicht.

Das verhaltene Wachstum erklärt der Verband mit den widrigen Witterungsbedingungen und der geringeren Zahl an Verkaufstagen im Vergleich zu 2016. Umso erfreulicher sei es, dass mit einem Gesamtbruttoumsatz von 9,59 Milliarden Euro dennoch ein Zuwachs zu 2016 erwirtschaftet werden konnte. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass sich die Unternehmen der Branche erfolgreich den neuen Herausforderungen der sich verändernden Handelswelt stellen und ihre Geschäftsprozesse und Vertriebskonzepte zum Wohle und Gefallen ihrer Kunden ausrichtet haben“, kommentierte BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst die Zahlen.

Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland verkauften 2017 vor allem Bauchemie/Baumaterial (914,2 Mio. Euro), Sanitär-/Heizungswaren (842,5 Mio. Euro), Gartenausstattungen (776,4 Mio. Euro), Lebend Grün (641,5 Mio. Euro) und Anstrichmittel/Malerzubehör (628,1 Mio. Euro). Gerade das Gartensortiment – mit der Ausnahme von Gartenmöbeln – trug mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent und starken Verkaufszuwächsen zur guten Entwicklung bei. Weniger gut verkauften sich dagegen Wohnen/Dekoration (minus 7,1 Prozent), Gartenmöbel (minus 6,6 Prozent) und Haushaltswaren (minus 5,8 Prozent).

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AUTOR
Benedikt Falz
VERÖFFENTLICHT AM
23.08.2017
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