Durch eine Kooperation mit Caala soll eine Software entwickelt werden, die das Bauen durch eine gute Planung ökologischer und ökonomischer macht.

Bis 2030 will Deutschland die durch Gebäude verursachte CO2-Emissionen um über 40 Prozent gegenüber 2020 senken. Werner Hansmann, Direktor Strategisches Marketing bei Saint-Gobain, sieht „die bestmögliche Auswahl von Baustoffen und Konstruktionslösungen sowie eine ganzheitliche digitale Planung“ als Voraussetzung dafür. Aus diesem Grund kooperiert der weltweit tätige Saint-Gobain-Konzern mit dem Startup Caala. Sie wollen Bauherren und Planern bestmöglich bei der Konzeption zukunftsorientierter, energie- und ressourceneffizienter Gebäude unterstützen.

Funktionen zur CO2-Analyse und zum Sanierungspotential sollen integriert werden

Die Caala-Software ist bereits jetzt ein umfassendes Werkzeug zur ökologischen und ökonomischen Optimierung von Gebäuden, erklärt Philipp Hollberg, Geschäftsführer der Caala GmbH. „Caala Nutzer können so bereits in den entscheidenden frühen Entwurfsphasen verschiedene Varianten effizient vergleichen. Die komplette Lebenszyklusanalyse wird in anschaulichen Diagrammen dargestellt, um neben der Ökobilanz auch einen ganzheitlichen Überblick über Energieverbräuche oder Lebenszykluskosten zu erhalten.“ Durch die Kooperation erhalten sie einen wichtigen Partner, „um das dynamische Wachstum fortzusetzen und die Caala-Software für die Analyse des CO₂-Risikos und des Sanierungspotenzials von Gebäudeportfolios weiterzuentwickeln.“ Die Zusammenarbeit wird als Chance erachtet, die Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung des Bausektors sowohl über innovative digitale Werkzeuge als auch über zukunftsorientierte Materialien und Systeme zu steigern.