Für die Zukunft ist in Sachen Smart Home vor allem im Neubau mit einem anhaltenden Aufwärtstrend zu rechnen – trotz momentan hoher Investitionen.

Der Digitalverband Bitkom hat 1.465 Personen zum Thema Smart Home befragt. 547 von ihnen, also 37 Prozent, gaben an, bereits mindestens eine smarte Technologie im Haus zu nutzen. 23 Prozent setzen intelligente Leuchten und Lampen ein und 18 Prozent nutzen intelligente Alarmanlagen. Auch smarte Heizkörperthermostate werden zunehmend genutzt (15 Prozent). Beim Kauf von Smart-Home-Technologien achten die meisten Käufer auf die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung (63 Prozent), 45 Prozent achten auf den Preis und 44 Prozent fällen ihre Entscheidung mit Hilfe von Testergebnissen.

Es eröffnen sich neue Auftragschancen für Handwerksbetriebe

34 Prozent der Befragten planen, innerhalb der nächsten zwei Jahre weiter in Smart-Home-Technologien zu investieren, dabei sind die Bereiche Heizung und Beleuchtung besonders gefragt. Zudem ist das Thema Sicherheit sehr wichtig und 18 Prozent der Befragten planen den Erwerb einer Videoüberwachung, elf den einer Alarmanlage. Aber auch acht Prozent planen die Anschaffung smarter Steckdosen und ebenso viele interessieren sich für smarte Rollläden und Markisen. Dies eröffnet große Auftragschancen für Handwerksbetriebe, denn 32 Prozent der Nutzer haben bereits installierte Anwendungen direkt beim Handwerksbetrieb oder im Handwerk-Fachhandel erworben und nur vier Prozent im Online-Fachhandel. Immer mehr Eigenheimbesitzer setzen also auf das Handwerk, wenn es um Fragen smarter Technologie geht. 56 Prozent haben sich bei Kauf für einen Elektronikmarkt entschieden und 22 Prozent nutzen den Online-Versandhandel. Interessant sind auch die Erwartungen bezüglich smarter Technologien bei Neubauten, denn zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass keine Gebäude mehr gebaut werden sollten, die nicht über eine intelligente und umweltschonende Energieversorgung verfügen.