Im vergangenen Jahr wurden Ziegel bei fast einem Drittel der Neubauten verwendet. Sie sind damit der am meisten verwendete Baustoff im Wohnungsbau.

Das ergab eine Analyse des Marktforschungsinstitutes BauInfoConsult. Diese Beliebtheit liegt insbesondere an ihrer schalldämmenden Eigenschaft, der hohen Verfügbarkeit, der Druckfestigkeit und wärmedämmenden Eigenschaft. Weitere positive Merkmale sind ein gutes Brandverhalten und die lange Lebensdauer. Bei 22 Prozent der Gebäude wurde Porenbeton eingesetzt. Dieser Baustoff ist besonders leicht und einfach zu bearbeiten. Auf dem dritten Platz landet der Baustoff Holz. Der ökologisch nachwachsende Rohstoff hat ein geringes Eigengewicht und eine kurze Bauzeit. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser Baustoff in den kommenden Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuen wird. Auch bei Porenbeton und Kalksandstein wird bis 2022 mit einem Aufwind gerechnet. Kalksandstein wurde 2019 bei 17 Prozent der Neubauten eingesetzt und sticht besonders durch seine hohe Tragfähigkeit und die guten schall- und brandschutztechnischen Eigenschaften heraus. Beim Stahlbeton wird mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet.