Der ZDH empfiehlt eine freiwillige Dokumentation der Corona-Auflagen und ihrer Auswirkungen. Dies kann bei späteren Betriebsprüfungen Probleme vermeiden.

Die Corona-Pandemie erfordert zahlreiche Maßnahmen, um die Verbreitung einzuschränken. Davon sind auch Handwerksbetriebe betroffen. Insbesondere solche mit Kundenverkehr müssen beispielsweise die maximale Anzahl an Personen in ihren Geschäftsräumen beachten. Diese Auflagen ändern sich ständig und von Region zu Region. Das kann in ein paar Jahren, beispielsweise bei einer Betriebsprüfung, zu Schwierigkeiten führen. Um auch dann noch Sachverhalte aufklären zu können, das Schätzungsrisiko zu minimieren und Kalkulationsdifferenzen zu verringern, empfiehlt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine freiwillige „Corona-Dokumentation“. In dieser können die Auflagen dokumentiert werden und welche Auswirkungen diese konkret auf den Betrieb hatten. Der ZDH stellt auf seiner Internetseite ein Muster bereit, welches als Orientierung helfen kann, ein an den Betrieb angepasstes Dokument zu erstellen.