Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe und die Bundesingenieur- und Bundesarchitektenkammer fördern durch einheitliche Fortbildung die Zusammenarbeit am Bau.

Martin Falenski, Hauptgeschäftsführer der Bundesingenieurkammer (BIngK), Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB) und Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer (BAK) haben ein gemeinsames Vorgehen bei der Fort- und Weiterbildung im Bereich Building Information Modeling (BIM) beschlossen. Künftig sollen Schulungen nach dem „BIM Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern“ angeboten werden. Durch diese Kooperation sollen alle am Bau Beteiligten – von Planung bis Fertigstellung – in der BIM-Methodik geschult werden, um ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.

„Eine intensive Kooperation der an einem Bauwerk Beteiligten setzt voraus, dass Architekten, Planer und Bauunternehmer die Sichtweise des jeweils anderen kennen.“, sagt Pakleppa. „Gerade durch das Arbeiten mit BIM können aufgrund frühzeitiger Abstimmung kostenträchtige Fehler und Kollisionen vermieden werden. Wie das effizient geschehen kann, erfahren die Beteiligten in den gemeinsamen Fortbildungen. Dass diese Abstimmung künftig digital stattfindet, macht den ganzen Prozess erst effizient.“