Deutschland investiert in modernes Heizen und Klimaschutz. Das zeigt die hohe Nachfrage nach der Fördermaßnahme „Heizen mit Erneuerbaren Energien“.

Zu Beginn des Jahres ist die Förderkampagne „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ im Rahmen des Klimapakets in Kraft getreten. Wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie feststellt, zeigt diese Maßnahme Wirkung: Im ersten Halbjahr 2020 sind 130.697 Förderanträge eingegangen, im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 42.355. „Es zeigt, dass die Menschen bereit sind, in moderne Heizungstechnik und in Klimaschutz zu investieren“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. Nun komme es darauf an, dass die Politik die finanzielle Ausstattung des Programms sicherstelle. Dies ist, laut Glock, nicht nur in Anbetracht des Klimaschutzes sinnvoll, sondern sichere auch in Zeiten der Corona-Pandemie Arbeit und Beschäftigung.

Was fällt alles unter die Förderung?

Neben der Wärmeerzeugung ist auch die Wärmeverteilung und –übergabe förderfähig. Darunter fallen beispielsweise Flächenheizungen, Heizkörper, Thermostatventile oder Umwälzpumpen. Bei der Förderung werden sowohl die Investitionskosten, als auch die Kosten für Installation, Inbetriebnahme und erforderliche Umfeldmaßnahmen berücksichtigt. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil dieser Kosten berechnet.