Unter diesem Leitsatz zeigen zehn junge Handwerker und Handwerkerinnen in der Imagekampagne des Handwerks, wie stolz sie auf das sind, was sie tun.

Stellvertretend für die 5,5 Millionen Handwerker in Deutschland übermittelt die jungen  Handwerkerinnen und Handwerker auf Plakaten, Bussen, in Einkaufszentren, bei YouTube und in TV-Spots, wie stolz sie auf das sind, was sie schaffen.

Die Gesichter der Kampagne

Zwei Gesichter der Kampagne gehören zu den Geschwistern Johanna und Lukas Kaiser (23 und 19 Jahre). Sie schätzen als Fahrzeuglackierer die Abwechslung in ihrem Beruf, denn von Foodtruck bis zum Klavier ist alles dabei. „Durch den Job bin ich offener und selbstbewusster geworden“, sagt Johanna, die mit nur 21 Jahren ihren Meisterbrief in der Tasche hatte. Eine weitere Powerfrau im Handwerk ist Jule Janson (20). Als Beton- und Stahlbauerin hat sie sich in einer Männerdomäne durchgesetzt und ihrer Konkurrenz beim Praktischen Leistungswettbewerb des Handwerks (PLW) überflügelt. Als beste Beton- und Stahlbauerin Deutschlands 2019 bildet sie sich jetzt noch im Studium des Bauingenieurwesens weiter. „Ich bin schon stolz, weil es einfach etwas Außergewöhnliches ist und ich den Männern gezeigt habe, was Frauen alles können und wie gut es funktioniert“. Auch Carina Harders (26) trotzt als Meisterin im Elektro-Handwerk den klassischen Rollenklischees. „Wenn man dann einfach das leuchtende Endergebnis sieht und die strahlenden Kundenaugen – das ist einfach das Schönste.“

„Wir suchen nicht nach einem Sinn im Leben – wir erschaffen ihn“

So heißt es im Werbespot und auch aus den Interviews mit den zehn Repräsentanten des Handwerks lässt sich ein allgemeiner Tenor heraushören: Alle schätzen sie es, dass sie am Ende des Tages sehen, was sie geschaffen haben und dass sie etwas schaffen, was bleibt und Nutzen hat.