Die Halbjahreszahlen zeigen, dass der Konzern BayWa von der Corona-Krise profitiert. Besonders im Segment Bau gibt es einen deutlichen Ergebniszuwachs.

„In einem von der Corona-Pandemie geprägten und gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld hat die BayWa ihre Grundversorger-Funktion in den Bereichen Agrar, Bau und Energie erfolgreich erfüllt“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender des Münchner Konzerns. Am 6. August hat BayWa die Halbjahreszahlen verkündet, die zeigen, dass man krisenfest durch die erste Hälfte 2020 gekommen ist. Das Segment Bauen verzeichnete ein Umsatzwachstum von 13,1 Prozent auf 876,8 Millionen Euro (Vorjahr: 775,3 Millionen Euro). Das operative Ergebnis erhöht sich auf 17,2 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 7 Millionen Euro. Das Unternehmen berichtet, dass es von den Corona-bedingten vorübergehenden Schließungen von Bau- und Gartenmärkten in einigen Bundesländern profitiert habe, da deswegen neue Kundengruppen über Online-Bestellungen auf ihr Sortiment ausgewichen seien. Davon hätten fast alle Sortimentsbereiche profitiert, aber besonders der Absatz von Produkten aus dem Bau- und Gartenbereich sei gestiegen.

Insgesamt verzeichnet der Konzern in allen Segmenten einen Ergebnissprung, das operative Ergebnis verbessert sich von 52,2 Millionen Euro auf 53,8 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 8,2 Millionen Euro lag dieser nahezu auf Vorjahresniveau. Nach eigenen Angaben profitiert das Unternehmen besonders von der vorherrschenden guten Baukonjunktur und einer großen Nachfrage nach Obst, Landtechnik und Heizöl. Unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Covid-19-Krise blickt Lutz optimistisch in die zweite Hälfte des Jahres: „In Summe dürfte die Geschäftsentwicklung der BayWa noch einmal deutlich Fahrt aufnehmen.“