Kalksandstein bietet zahlreiche Vorteile im Rohbau: Der Baustoff ist kostenschonend, erspart Zeit beim Bauen und lässt sich individuell einsetzen.

Zudem bietet der Baustoff einen hohen Schallschutz und birgt somit ein hohes Potential für eine wirtschaftliche Mauerwerksbauweise. Das Wissen über diese Vorzüge scheint auch in der Bevölkerung verbreitet, denn die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass Kalksandstein 2019 der am meisten eingesetzte Baustoff im mehrgeschossigen Wohnungsbau war. Dadurch, dass Kalksandstein mit knapp über 300 Euro je Kubikmeter Rauminhalt um 7,8 Prozent günstiger als Stahlbeton und um ganze 15,1 Prozent günstiger als der Baustoff Holz ist, leistet das Material einen wichtigen Beitrag zum Bau von bezahlbarem Wohnraum. Zudem können durch die gute Tragfähigkeit des Baustoffs die Wände sogar noch schlanker gebaut werden, was besonders in dicht besiedelten Wohngebieten ein großer Vorteil ist.

Kalksandstein hat bereits eine vergleichsweise gute Ökobilanz

In den kommenden Jahren muss aber auch ein besonderes Augenmerk auf den Klimaschutz gelegt werden. „Wir nehmen diese Herausforderungen an und werden mit der Kalksandsteinindustrie unseren Beitrag zu einem zukunftssicheren Klimaschutz leisten“, erklärt Roland Meißner, Geschäftsführer des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie (BV KSI). Schon jetzt hat der Baustoff eine gute Ökobilanz, darauf ruht sich die Kalksteinindustrie allerdings nicht aus. Um die Ökobilanz weiter zu verbessern, werden beispielsweise die Produktionsprozesse analysiert und optimiert und auch im Bereich der Bauanwendung wird geforscht.