Die Vorstände des Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen schätzen die aktuelle Lage zwar als angespannt, jedoch nicht als dramatisch ein.

Am Produktionsstandort Deutschland ging der Auftragseingang zwischen Januar und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent zurück, in den am stärksten betroffenen Monaten, von März bis Mai sogar um 40 Prozent des Vorjahresniveaus. Dies zeigt, dass die Branche hauptsächlich vom Auftragsbestand und von Abverkäufen gestützt wird. Für das Jahr 2020 wird einen Umsatzrückgang von 10 bis 30 Prozent prognostiziert. Vor der Krise eingegangene Aufträge werden glücklicherweise nicht storniert, sondern allenfalls verschoben. Zudem wird mit einer recht schnellen Erholung von der Krise gerechnet. Niemand vermutet, dass die Rückkehr zum Umsatzniveau von 2019 länger als vier Jahre dauern wird. 31 Prozent rechnen damit, dass dies bereits 2021 wieder erreicht wird, 47 Prozent rechnet damit, 2022 wieder beim Niveau des letzten Jahres anzukommen.