„Die Zahl der Auszubildenden am Bau ist weiter im Aufwärtstrend. Das ist eine gute Nachricht in diesen schwierigen Zeiten“, sagt Felix Pakleppa.

Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe erklärt, dass die Zahl der Auszubildenden über alle Lehrjahre hinweg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei, die Zahl der abgeschlossenen Lehrverträge liege mit 13.053 auf Vorjahresniveau. In den neuen Bundesländern stieg die Zahl der Auszubildenden um 9,2 Prozent auf 5.060, in den alten hingegen nur um zwei Prozent auf 31.254. Allerdings sind immer noch viele Lehrstellen unbesetzt, weshalb Pakleppa junge Menschen ermutigt, sich weiter zu bewerben. Er betont, dass die Bauwirtschaft beste Perspektiven und abwechslungsreiche wie sinnvolle Tätigkeiten biete. Zudem würden die Auszubildenden von einer hohen Ausbildungsvergütung profitieren, die Gesellen und Meister von guter Bezahlung und später von einer attraktiven tariflichen Zusatzrente. „Interessant ist auch, dass die Bauwirtschaft für junge Frauen zunehmend attraktiver wird: Der Anteil von Frauen, die sich für eine Ausbildung am Bau entschieden haben, liegt um ein Prozent höher als noch vor einem Jahr.“ Im ersten Lehrjahr ist der Frauenanteil um 2,5 Prozent gestiegen. Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist weitestgehend stabil geblieben. Während sie in den alten Bundesländern leicht zurückgegangen ist, stieg sie in den neuen Bundesländern um 3,3 Prozent an.