Die sechs Kandidaten für den hoch renommierten Fassadenpreis 2020 für VHF stehen fest. Der Gewinner wird am 17. September 2020 bekanntgegeben.

Der Fassadenpreis für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) wird in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. Dieser wird sowohl vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) als auch vom Förderverein Bundesstiftung Baukultur als einer der wichtigsten Baukulturpreise bundesweit eingestuft. Von den Insgesamt 11.000 Euro Preisgeld erhält das siegreiche Büro 5.000 Euro, die restliche Summe wird zwischen den anderen aufgeteilt.

In diesem Jahr wurden 100 Projekte eingereicht. In einem ersten Schritt wurden davon 90 Projekte von 80 Architekturbüros in das Rennen um den Preis geschickt. Nun hat die Jury die sechs Fassadenkonzepte bekannt gegeben, die für den renommierten Preis nominiert sind:

Den Vorsitz der hochkarätig besetzten Jury hat in diesem Jahr Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur). Als Bewertungskriterien legt die Jury Aspekte wie „Kontext“, „Prägnanz“, „Angemessenheit“, „Innovation“, „Modularität“ und „Serialität“ sowie „Überraschung“ zugrunde. Der Gewinner wird am 17. September 2020 im Rahmen einer Verleihungsveranstaltung verkündet.