Der Fachverband Betonbohrer und -sägen resümiert die bisherigen Auswirkungen der Krise und unterzeichnet die „Charta für mehr Sicherheit am Bau“.

„Auch wenn uns Rückmeldungen einzelner Mitgliedsunternehmen erreichten, die aufgrund der Auflagen oder durch hohen Krankenstand teilweise in Bedrängnis gerieten, konnten von einem Großteil der Fachbetriebe viele Aufträge unter Einhaltung der Hygienevorschriften fortgeführt werden“, resümiert Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbands Betonbohrer und -sägen, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bohr- und Sägebranche auf der Jahreshauptversammlung am 27. Juni 2020. Dennoch erwartet er, dass sich die Auftragslage mittelfristig abschwächen könnte, man könne das Ausmaß allerdings noch nicht absehen. In seiner Rede lobt er weiter, wie die Berufsgenossenschaft Bau auf die Corona-Krise reagiert habe, nämlich durch eine Senkung des Beitragsfußes für das Jahr 2019 und eine Korrektur des Beitragsfußes für das Jahr 2020 nach unten. Zudem wurde die Rate, die im Mai fällig gewesen wäre, nicht eingezogen, sondern auf die beiden nächsten Termine verteilt. „Aus meiner Sicht zeigt sich hier, wie eine Sozialpartnerschaft funktionieren kann. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den handelnden Personen der Bau Berufsgenossenschaft“.

Einsatz für mehr Arbeitssicherheit in der BBS-Branche

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die Unterzeichnung der „Charta für mehr Sicherheit am Bau“. Diese wurde von der BG Bau initiiert und gehört zum Präventionsprogramm „BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH.“ Mit dem Ziel, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bewusstsein der Akteure am Bau zu verankern, lautet seine Kernbotschaft, dass jeder das Rechte und die Pflicht habe „Stopp!“ zu sagen, um sich selber und andere zu schützen.