Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, werden Arbeiten vom Handwerker verschoben. Was da helfen kann, ist ein Hygienezertifikat.

Durch ein Hygienezertifikat sieht der Kunde, wie zuverlässig das Team ist und baut Vertrauen auf. „Der Vorteil eines Hygiene-Konzeptes ist es, dass jederzeit nachgewiesen werden kann, wer beispielsweise wann was desinfiziert und gereinigt hat“, erklärt Unternehmensberater Markus Sobau. So seien Dienstleister und Auftraggeber auf der sicheren Seite und der Auftraggeber kann sich jederzeit nachweisen lassen, dass ansteckungssicher gearbeitet wird. Dadurch, dass der Einsatz von Schutzmitteln ist fast allen Betrieben Alltag ist, fehlt vielerorts nur noch die Dokumentation und Nachweispflicht. Die Kosten der vierstündigen Schulung und Ortbegehung betragen eigentlich 3.000 Euro. Da das Bundeswirtschaftsministerium das Programm fördert, liegen die Kosten für das Unternehmen aber nur noch bei 500 bis 900 Euro. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, für welches Siegel und welche Maßnahmen man sich entscheidet, da es ansonsten gegebenfalls zu einer jährlichen Re-Zertifizierung kommt, deren Kosten nicht mehr von der Bundesregierung getragen werden.

 

Interessen:Bauwirtschaft