Die Corona-Krise steht der Modernisierung von Wohngebäuden nicht im Weg. Besonders motivieren der Klimaschutz und die vorhandenen Förderprogramme.

Im Mai hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft für den Klimaschutz co2online eine Umfrage bei ihren Nutzern durchgeführt um die Folgen der Corona-Krise für den Klimaschutz und die energetische Sanierung zu sichten. 680 Hauseigentümer haben teilgenommen. 88 Prozent gaben an, dass die Corona-Krise die Entscheidung für eine Sanierung nicht beeinflusst habe. Am häufigsten geplant sind neue Heizungsanlagen (43 Prozent), hydraulischer Abgleich und Photovoltaikanlagen (jeweils 27 Prozent). Dabei sind die maßgeblichen Motivationen, dass die Maßnahmen ohnehin fällig sind (74 Prozent), der Schutz des Klimas (74 Prozent) und die vorhandenen Fördermittel (70 Prozent).

Trotz Krise sind 80 Prozent für mehr Klimaschutz. Für besonders zielführend halten sie eine kostenlose Energieberatung (57 Prozent) und erfolgsorientierte Förderung (49 Prozent). Fachlich unterstützt wurde die Umfrage durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. Die Umfrage ist Teil der neuen Aktivierungskampagne von co2online zum Berliner Förderprogramm HeiztauschPLUS.