Von der Aufklärung über staatliche Förderungen für den Einbau oder Austausch von Dachfenstern kann auch das Handwerksunternehmen profitieren.

Aufgrund einer Erneuerung des Einkommensteuergesetzes (EstG) lassen sich Dachsanierungen seit diesem Jahr mit Hilfe von Steuerermäßigungen fördern. Voraussetzung für die Förderung sind Fenster mit einem Uw-Wert von maximal 1,0 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Insgesamt unterstützt der Staat Bauherren mit 20 Prozent der Kosten für Produkte und Handwerkerleistungen, beziehungsweise bis maximal 40.000 Euro. Diese Summe wird in der Steuererklärung über drei Jahre Laufzeit geltend gemacht. Alternativ können die Förderungen der KfW auch für Sanierungsarbeiten am Dach in Anspruch genommen werden. Energetische Sanierungen zu einem KfW-Effizienzhaus werden mit bis zu 48.000 Euro bezuschusst, Einzelmaßnahmen mit bis zu 10.000 Euro. Zudem vergibt die KfW über das Programm 152 Darlehen von bis zu 50.000 Euro zu einem jährlichen Zinssatz von 0,75 Prozent und zum Kredit gibt sie einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent der Gesamtsumme. Durch regionale Maßnahmen kann die KfW-Förderung noch ergänzt und der größtmögliche Vorteil für den Endkunden herausgeholt werden. Aber auch für Handwerker lohnt es sich, die Kunden über Förderprogramme aufzuklären. Häufig sind diese Finanzspritzen Grund dafür, dass sich für eine hochwertigere und teurere Alternative entschieden wird.