Der Markt für Innentüren in Deutschland fängt bereits langsam an, sich von der Krise zu erholen. Aber diese ist nicht die einzige Schwierigkeit.

Der Rückgang am Markt für Innentüren in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien wird 2020 aufgrund der Coro­na-Krise wertmäßig 9,7 Prozent betragen. Vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis das Marktvolumen in Europa wieder das Niveau von 2019 erreicht, auch wenn sich der Markt 2021 vielleicht stabilisiert. Eine aktuelle Studie von Interconnection Consulting zeigt auch, dass sich Deutschland am schnellsten erholen wird und das einzige europaweite Land ist, das 2023 ein größeres Marktvolumen aufweisen könnte als 2019. Während sich der Markt in Deutschland bereits langsam erholt, wird in Frankreich und Großbritannien mit einer weiteren Verstärkung des Rückgangs gerechnet. Italien ist das Land, das am stärksten von der Krise getroffen wird.

Schon vor der Krise sah es schlecht aus

Zwischen 2015 und 2016 stagnierte das Marktvolumen auffallend. „Andere Raumtrennungssysteme bekommen mehr Zuspruch und senken daher die Anzahl der Türen pro Wohnungseinheit“, erklärt Jan Hudak, Autor der Studie, den Wandel. Es wird allerdings damit gerechnet, dass eine zunehmende Trennung der Mitarbeiter eine Reaktion auf die Corona-Krise sein wird. Dies würde die Nachfrage nach Innentüren im Bürosegment erhöhen.