Die Bundesregierung hat erlassen, dass coronabedingte Mehrkosten am Bau übernommen werden. Die Verbände der Bauwirtschaft zeigen sich erfreut.

„Wir sind der Bundesregierung für diese pragmatische und unbürokratische Lösung der Mehrkostenthematik sehr dankbar“, freut sich Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), über die Bereitschaft der Bundesregierung, Teile der coronabedingten Mehrkosten am Bau zu übernehmen. Auch der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) begrüßen den Erlass, der die Rahmenbedingungen für die Übernahme der Mehrkosten regelt, die durch Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen entstanden sind. So können Unternehmen ihre Mehrkosten, die zum Beispiel durch die Anschaffung von Wasch-, Dusch- oder Wohncontainern, Hygienemitteln und Schutzanzügen sowie zusätzlichen Fahrzeugen für den ordnungsgemäßen Personentransport entstanden sind, gegen einen Nachweis geltend machen. „Insbesondre die Anerkennung von Mehrkosten in Bestandsverträgen ist ein wichtiges Signal an den Baumittelstand. Damit erhalten die Betriebe, deren Leistungsbereitschaft gerade während des Lockdowns unverändert hoch war, zielgerichtet und praxistauglich Unterstützung“, lobt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB).