Die Zahl der installierten Solarspeicher hat sich in den vergangen zwei Jahren verdoppelt und auch in 2020 wird mit einem Marktwachstum gerechnet.

„Immer mehr Bürger und Unternehmen wollen möglichst große Anteile ihres Strombedarfs mithilfe der Photovoltaik klimafreundlich und preiswert selbst erzeugen. Bei neuen Solardächern gehört die Installation einer Solarbatterie inzwischen deshalb meist dazu“, freut sich der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig. „Der Trend geht klar zu Solar-Sorglos-Paketen, bestehend aus einer Solaranlage auf dem Dach, einem Solarspeicher im Keller und einer Solartankstelle vor der Haustür“, sagt Körnig.

Nach Angaben des BSW wuchs die Nachfrage nach Photovoltaik-Speichern in den Jahren 2018 und 2019 in Deutschland jeweils um rund 50 Prozent. Ende 2019 waren rund 1,8 Gigawattstunden als Heim-, Gewerbe- oder Netzspeicher installiert. Einer der Gründe dafür sind die gesunkenen Anschaffungskosten, denn der Preis hat sich in den letzten Jahren halbiert. Forscher halten es für erforderlich, dass die Speicherkapazität von Batteriespeichern in den kommenden zehn Jahren verzehnfacht wird, damit die Klimaziele der Bundesregierung umgesetzt, eine Stromlücke vermieden und Erzeugungsschwankungen bei Erneuerbaren Energien ausgeglichen werden können.