Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung wirken sich verstärkt negativ auf die Stimmung am Bau aus.

Dies zeigt die monatliche Unternehmensbefragung des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB). Insgesamt bewerten die Betriebe ihre Geschäftslage im Mai mit „Befriedigend“. Der Baustellenbetrieb wird unter Anstrengungen aufrechterhalten. Allerdings ist die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln mit Mehraufwand und Produktivitätsverlust verbunden. Die Bautätigkeit im Mai wird im Vergleich zum Vormonat als unverändert charakterisiert. Die Geräteauslastung bleibt im Hoch- und Tiefbau fünf Prozent unter Vorjahresniveau und verdeutlicht somit die Abkühlung der Konjunktur. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate sind wenig vielversprechend. Eine abnehmende Orderdynamik wird erwartet. Im Hochbau wird derzeit ein Auftragsbestand für 3,7 Monate, im Tiefbau für 2,3 Monate verzeichnet. Auch, dass Bauunternehmen die Preise für Bauleistungen unter erheblichem Druck sehen, trübt die Geschäftserwartungen für 2020.