Obwohl die Spuren der Corona-Krise auch im E-Handwerk zu spüren sind, ist der Sektor vergleichsweise wenig betroffen und im Begriff sich zu erholen.

Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) hat erneut eine Mitgliederbefragung zu den Folgen der Corona-Krise durchgeführt. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Befragung unmittelbar nach dem Lockdown, ist eine Entspannung festzustellen. So ist der Geschäftsklimaindex von 55,6 auf 70,1 Punkte deutlich angestiegen. Von Kurzarbeitergeld waren nur 13,8 Prozent, von Schließungen nur 1,7 Prozent betroffen. Auch mussten nur 1,5 Prozent der Betriebe Mitarbeiter entlassen. Bei 35 Prozent sind die Auftragsbücher für die nächsten drei Monate gefüllt. Von Umsatzrückgängen berichten 46,6 Prozent der Betriebe. Hier ist festzustellen, dass die Informationstechniker und Elektromaschinenbauer größere Umsatzeinbußen haben. Insgesamt verschärft hat sich die Beschaffungsproblematik.