Studienergebnis: Durch ein vernetztes und smartes zu Hause kann mehr CO2 eingespart werden, als bei Herstellung und Betreibung ausgestoßen wird.

Eine Studie des Ökoinstituts im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW zeigt, dass smarte Technik zwar den Stromverbrauch erhöht, die Einsparungen beim Heizen allerdings so hoch sind, dass der positive Effekt von smarten Häuser überwiegt. Dies gilt auch, wenn neben der Technik, die Heizenergie spart, auch Geräte aus dem Komfort- und Sicherheitsbereich im Einsatz sind. Auch ein vollvernetztes Smart Home kann somit ein Plus fürs Klima bringen.

Die Energieeinsparungen gehen vor allem von Steuerungen von Heizung, Rollläden und Beleuchtung aus. Aber auch, wenn Komfort- und Sicherheitsanwendungen integriert sind, sinkt der CO2-Ausstoß des Haushalts im Salto um sieben Prozent. Kostentechnisch ist eine rundum-Ausstattung im smarten Zuhause allerdings nicht rentabel. Wesentlich für den Stromverbrauch ist die Steuereinheit eines Systems. Aus dem Grund ist es ratsam, vorausschauend zu planen, um möglichst nur ein System zu betreiben, das nachträglich ausgebaut oder umgerüstet werden kann. Die Studie legt Durchschnittswerte aus wissenschaftlichen Untersuchungen dar und liefert so belastbare Richtwerte.