Durch ein 2-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket, basierend auf 2 Säulen, sollen Start-ups und kleinere Mittelständler finanzielle Unterstützung erhalten.

„Heute gibt es gute Nachrichten für Gründerinnen und Gründer: Das Hilfspaket für Start-ups steht“, ermuntert Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im BMF. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der KfW Capital die Details des 2-Milliarden-Euro-Maßnahmenpakets ausgearbeitet. „Mit dem Start-up-Schutzschild hilft der Bund schnell und wirksam dieser wichtigen Wachstumsbranche, die in Deutschland viele tausend Beschäftigte hat. Es geht darum, junge, innovative Unternehmen gut durch die Corona-Krise zu bringen. Wir brauchen die neuen und kreativen Ideen der Start-ups und der jungen Technologieunternehmen, um nach der Krise wieder voll durchzustarten“, so Kukies weiter. Da Start-ups und junge Technologieunternehmen häufig noch keine Hausbankverbindung haben, können sie nicht auf das Corona-Kredite-Programm der KfW zurückgreifen. Hier soll das neue Maßnahmenpaket helfen, das gezielt an Start-ups und kleine mittelständige Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert ist. Es basiert auf 2 Säulen:

Säule 1, sogenannte Corona-Matching Fazilität:

Damit Investoren auch während der Krise weiter in innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren, werden über die Corona-Matching-Fazilität Wagniskapitalfonds zu Verfügung gestellt. Dies soll sicherstellen, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell zur Verfügung zu stellen, werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern wie der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds genutzt.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler ohne Zugang zu Säule 1:

Sollte der Zugang zu finanzieller Unterstützung über Säule 1 nicht möglich sein, so sollen andere Wege zur Sicherstellung der Finanzierung eröffnet werden. Dafür wird eng mit den Ländern zusammengearbeitet, unter anderem mit Landesgesellschaften.