Ein Bericht der IAB zeigt die vielen Vorteile der Westbalkan-Regelung. Für Planungssicherheit und weitere Konjunktur müsse diese Verlängert werden.

Wie Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB) berichtet, fordert das Baugewerbe eine Verlängerung der Westbalkan-Regelung. Durch einen Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde insbesondere die Sorge entkräftet, dass Arbeitnehmer, die über die Westbalkan-Regelung nach Deutschland kommen, in die Sozialsysteme einwandern würden. Es habe sich nur 1 Prozent dieser Gruppe bisher arbeitslos gemeldet oder staatliche Leistungen bezogen, was deutlich niedriger sei als in Vergleichsgruppen. Auch sei die Arbeitsmarktintegration erfolgreich gelungen und die Unternehmen in Deutschland seien auf die zugewanderten Arbeitnehmer angewiesen. Um Planungssicherheit für die Unternehmen zu gewährleisten, sei somit eine Verlängerung der Regelung notwendig und nur so könne ein wertvoller Beitrag zu Stabilisierung der Konjunktur geleistet werden. Deswegen fordert Pakleppa größere Kapazitäten in den deutschen Botschaften. „Denn bisher waren die Botschaften ein Flaschenhals und haben die Nutzung der Westbalkan-Regelung eingeschränkt – auch dies ist eine Feststellung des Forschungsberichts.“

Interessen:Bauwirtschaft