Wenn Home-Office nicht möglich ist, muss im Betrieb für höheren Schutz vor einer Ansteckung gesorgt werden. Auf Kundenkontakt ist zu verzichten.

Während viele Beschäftigte ins Home-Office wechseln, haben Handwerker diese Möglichkeit nicht. Deswegen ist besondere Vorsicht im Kontakt mit dem Kunden geboten. Neben den üblichen Maßnahmen, wie Abstandhalten und die Einhaltung von Hygieneregeln, werden Handwerkern im Kundendienst während der Krise folgende weitergehende Maßnahmen empfohlen:

Vor Antritt eines Termins muss abgeklärt werden, wie die gesundheitliche Lage der Kunden ist. Befindet sich eine Person am Arbeitsort in angeordneter häuslicher Isolation, kann der Arbeitseinsatz nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt und in begründeten Notfällen betreten werden.

Beschäftigte, die Symptome aufweisen, sollten der Arbeit fernbleiben. Auch sollten Beschäftigte eine Unterweisung hinsichtlich der gängigen Hygieneregeln erhalten. Auf dem Weg zum Kunden sollte dafür gesorgt werden, dass so wenige Menschen wie möglich gemeinsam fahren. Dies kann durch den Gebrauch von Privatfahrzeugen geschehen.

Der Kontakt zum Kunden sollte außerdem auf ein Nötigstes reduziert werden. Dazu gehört auch, dass auf das Gegenzeichnen von Dokumenten verzichtet wird. Und auch Kollegen sollten so wenig wie möglich gemeinsam arbeiten. Dies kann durch die Arbeit an unterschiedlichen Einsatzorten erfolgen, besonders bei kleinen Räumen, oder die Beschäftigten müssen ausreichend Abstand zueinander einhalten. Auch die Pausen müssen so organisiert werden, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Beschäftigten sollten zudem zu regelmäßigen Lüften, und besonders zum regelmäßigen und gründlichen Waschen der Hände angehalten werden. Sollte keine Waschmöglichkeit bestehen, kann Desinfektionsmittel eine Alternative sein.