Die Deutschen werden immer älter. Somit wird Barrierefreiheit immer wichtiger. Dabei stellen aber besonders kleine Bäder eine Herausforderung dar.

Mit dem stetig steigenden Durchschnittsalter steigt auch die Notwendigkeit von Barrierefreiheit. Dabei geht es besonders um die Beseitigung von Stolperfallen, Schwellen und anderen Mobilitätseinschränkungen. Dabei muss man sich an die in der DIN-Norm 18040-2 festgelegten Kriterien zur Barrierefreiheit halten. Und auch die am Anfang des Jahres neu aufgelegten Landesbauordnungen (LBO) machen Barrierefreiheit bei neu erstellten Wohngebäuden ab 400 Quadratmeter zur Pflicht. So müssen beispielsweise Waschtische künftig unterfahrbar, Badezimmertüren mindestens 80 Zentimeter breit und Duschen bodengleich sein. Wichtig ist auch ein rutschhemmender Duschboden, der sich nach dem 2-Sinne-Prinzip optisch und haptisch vom übrigen Badezimmerboden abhebt. Um diesen Anforderungen zu genügen können rutschhemmende Fliesen installiert werden, oder man entscheidet sich für eine mit dem Fußboden bündig abschließende emaillierte Duschfläche. Diese bieten nicht nur hinsichtlich der Barrierefreiheit einen großen Vorteil, zusätzlich sind sie durch eine fugenlose Oberfläche einfach zu pflegen, robust und dauerhaft dicht. Auch ist das 2-Sinne-Prinzip durch die Materialität und Farbvielfalt der Duschflächen erfüllt.

Herausforderung kleines Bad

Über ein Drittel der Bäder in Deutschland ist nur sechs Quadratmeter groß, oder sogar noch kleiner. In diesen Fällen ist zu berücksichtigen, dass sich die Bewegungsflächen der Sanitärgegenstände überschneiden dürfen.

Interessen:Sanitär und Bad