Bei Staub und bei der Asbestsanierung ist Atemschutz unentbehrlich, momentan allerdings schwer zu erhalten. Die BG Bau informiert über Alternativen.

Für viele Arbeiten am Bau sind Maßnahmen zum Atemschutz unentbehrlich. Durch den explosionsartig gestiegenen Bedarf kommt es allerdings zu Lieferengpässen – insbesondere beim Standard FFP2 und FFP3. Dies darf allerdings nicht bedeuten, dass auf die notwendigen Schutzmaßnahmen auf Kosten der Beschäftigten verzichtet wird. Die BG Bau gibt wichtige Hinweise zum staubminimierten Arbeiten.

Mögliche Varianten zum Atemschutz

Insofern das Tragen von Atemschutz auf Grund der Staubbelastung erforderlich ist, sollte mindestens nach Mehrweg-Halbmasken mit auswechselbaren P2 oder P3-Filtern gegriffen werden. Diese sind derzeit noch uneingeschränkt verfügbar und bieten den Vorteil, dass sie in der Praxis gegen das Gesicht einfacher und besser abdichten. Häufig sind diese auch für Brillenträger angenehmer zu tragen. Ein Ende der Lieferschwierigkeiten von Staubschutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3 ist nicht absehbar, da der Fokus der ausländischen Hersteller sich in den nächsten Wochen verstärkt auf den amerikanischen Markt ausrichten wird. Deswegen werden Masken, die nach amerikanischen Standards verifiziert sind, in dieser schwierigen Situation auch akzeptiert.

Alternativen zu Staubschutzmasken

Auf der Webseite der BG Bau können sich Betriebe über praxistaugliche Wege zum staubärmeren Arbeiten informieren. Unter dem Aktionsprogramm „Staubminimierung beim Bau“ sind zahlreiche Handlungshilfen und Branchenlösungen zum kostenlosen Download verfügbar. Auch ist der Einsatz moderner staubarmer Technologien zu empfehlen. Die BG Bau bietet finanzielle Unterstützung für die Anschaffung geeigneter Maschinen. Auch die Anschaffung von gebläseunterstütztem Atemschutz wird finanziell unterstützt.