Mike Bucher wird Nachfolger von Alfons Hörmann und übernimmt die Gesamtverantwortung der Schöck Gruppe. Er kümmert sich ab April dann um die strategische Ausrichtung.

Am 16. April wird Mike Bucher (41) Vorsitzender im Vorstand der Schöck AG und in der Geschäftsführung der Schöck Bauteile GmbH und löst damit Alfons Hörmann ab, der eine berufliche Umorientierung zugunsten der Kommunalpolitik plant. Bucher leitet seit 2018 als CEO die Wienerberger Österreich GmbH, zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen der Bauindustrie tätig, unter anderem bei Prefa und GEZE. Mit seiner neuen Position übernimmt er nun die Gesamtverantwortung der Schöck Gruppe, gemeinsam mit den beiden bisherigen Vorstandskollegen Dr. Haralt Braasch (Technik) und Thomas Strüzl (Kaufmännischer Bereich). Bucher ist in seiner neuen Position verantwortlich für die strategische Ausrichtung der gesamten Gruppe, den nationalen und internationalen Vertrieb sowie das Marketing von Schöck.

„Mit den Kernkompetenzen Wärmedämmung bei tragenden Bauteilen und Trittschalldämmung sowie dem neu erschlossenen Marktsegment Befestigungssysteme für Fassaden ist Schöck ein äußerst spannendes Unternehmen der Baubranche. Der Experte für Bauteile steht für Energieeffizienz und modernes Bauen. Zudem wurden mit der Neugründung des Bereichs Digitalisierung im letzten Jahr und den daraus resultieren-den neuen Lösungen bereits wichtige Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt. Ich freue mich, dass ich mit meiner Expertise die strategische Ausrichtung von Schöck kontinuierlich weiterführen und mitgestalten kann. Im Vordergrund steht dabei weiterhin, unseren Kunden und Partnern einen Mehrwert über die gesamte Wertschöpfungskette zu bieten“, betont Mike Bucher.

Zur Erinnerung

Alfons Hörmann hat seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Schöck AG 2017 aufgenommen. Zuvor war er 18 Jahre lang Mitglied des Aufsichtsrats von Schöck und hatte seit 2003 dessen Vorsitz inne. In der Pressemitteilung honoriert die Schöck AG die langjährige Tätigkeit Hörmanns, in der er mit hohem Einsatz das Erbe des Firmengründers Eberhard Schöck weiterentwickelte. Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Schöck-Gruppe einen Umsatz von 202 Millionen Euro erzielen und die 1.000 Mitarbeiter-Grenze überschreiten.