FDP-Handwerksexperte Manfred Todtenhausen hat Angela Merkel (CDU) dafür kritisiert, das Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft abzusagen.

„In einer solchen Situation von stagnierendem Export, schwächelnder Industrienachfrage und Auswirkungen an der Börse durch den Corona-Effekt das Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft abzusagen, schmälert das Grundvertrauen der Unternehmen und Beschäftigten in die wirtschaftliche Entwicklung“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Laut Todtenhausen verpasse die Bundeskanzlerin damit die Chance, im Dialog mit den Stützen der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland für mehr Aufbruch und Mut zu sorgen.

Unter normalen Umständen findet dieses Gespräch zwischen Kanzlerin und Wirtschaftsvertretern im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) statt, die in diesem Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste. Auch Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), teilt Todtenhausens Ansicht: „Das Spitzengespräch der Wirtschaft mit der Kanzlerin hätte gerade jetzt stattfinden müssen“.

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