Die Firma Cemex hat seine neue Klimastrategie veröffentlicht. Demnach konnte das Unternehmen unter anderem seine CO2-Emissionen seit 1990 um mehr als 22 Prozent senken.

In der Klimastrategie stellt Cemex den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit heraus und betont, dass gemeinschaftlich Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen. So konnte das Unternehmen seine spezifischen Netto-CO2-Emissionen gegenüber dem Ausgangswert von 1990 um mehr als 22 Prozent senken. Man ist sich allerdings bewusst, dass das noch nicht ausreicht. Deshalb setzte sich Cemex selbst ehrgeizige Ziele: Bis 2030 will das Unternehmen diese Emissionen sogar um 35 Prozent verringern. Dieses neue Vorhaben steht im Einklang mit dem Ansatz von Science-Based Targets, der Klimawissenschaftlern zufolge eine Voraussetzung dafür ist, die Zielsetzungen des Pariser Abkommens zu erreichen. Bis 2050 nimmt sich das Unternehmen zudem vor, einen klimaneutralen Beton auf den Markt zu bringen: „Wir sind sicher, dass Beton – unser Endprodukt – eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einer CO₂-neutralen Wirtschaft spielen wird und eine wesentliche Komponente bei der Entwicklung klimaschonender städtebaulicher Projekte, nachhaltiger Gebäude und widerstandsfähiger Infrastruktur darstellt.“

Klimawandel ist Priorität

Fernando A. Gonzalez, CEO von Cemex, erklärt: „Der Klimawandel ist seit vielen Jahren eine Priorität für Cemex. Unsere Bemühungen haben schon erhebliche Fortschritte gebracht, aber wir müssen noch mehr tun. Deshalb haben wir eine noch ambitioniertere Strategie definiert, um CO2-Emissionen bis 2030 zu reduzieren und bis 2050 einen klimaneutralen Beton liefern zu können.“ Konkrete Ziele des neuen Plans lauten: Investitionen in die Energieeffizienz, der Einsatz von Ersatzbrennstoffen, die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien und die verstärkte Substitution von Klinker durch alternative Zementrohstoffe. Auch sollen bahnbrechende Technologien weiterentwickelt werden und somit zu mehr Kooperationen und Investitionen anzuregen. Cemex nutzt laut eigenen Angaben außerdem aktuell 32-mal mehr Neben- und Abfallprodukte anderer Industrien als alternative Brenn- und Rohstoffe, als das Unternehmen Abfälle erzeugt und auf Deponien entsorgt.