Eine aktuelle Studie der Heinze Marktforschung geht der Frage nach, wie sich Senioren ihre Wohnumgebungen vorstellen. Die Ergebnisse dienen dem Wohnmarkt zur Vorbereitung.

„Wohnen im Alter“ ist der Titel der Studie, für die rund 1.130 Personen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren befragt wurden. Die Ergebnisse dienen dem Ziel, langfristige Entwicklungen in der Wohnungs- und Bauwirtschaft besser einzuschätzen. Alle Entscheidungsträger auf dem Bau bekommen so die Möglichkeit, sich auf die Nachfrage dieser Altersgruppe vorzubereiten. Den Hintergrund für diese Studie bilden rund zehn Millionen Menschen, die in den nächsten zehn bis 15 Jahren in Rente gehen. Beim Neubau und Modernisierungen ist demnach wichtig, wo und wie diese Menschen später leben wollen. Interessant ist auch, ob Eigenheimbesitzer ihren Wohnort lieber gegen ein Altersheim tauschen wollen. So wollen aber 82 Prozent der Befragten ihren Wohnort im Rentenalter nicht verlassen. Der Umbau des Bads oder WCs ist ihnen aber trotzdem sehr wichtig. 79 Prozent der Befragten machen sich außerdem Gedanken über das Wohnen mit über 70 Jahren. 22 Prozent können sich ihr Rentnerleben gar im Ausland vorstellen, davon etwa 89 Prozent in Spanien. Mit den Ergebnissen der Studie können sich die Verantwortlichen im Wohnungsbau auf die Wünsche der künftigen Senioren einstellen und bei der Wohnungsbauplanung berücksichtigen. Die Ergebnisse der Studie sind auf der Website der Heinze Marktforschung zu finden.