Ortswechsel in der Sicherheitszone sind nur stark eingeschränkt erlaubt. Das Verladen ist von dieser Einschränkung allerdings nicht betroffen.

Die italienische Provinz Modena mit dem Produktionsstandort Sassuolo wurde mit dem Regierungsdekret am 8. März zur Sicherheitszone erklärt. Innerhalb dieser Zone sind Ortwechsel nur noch aus drei Gründen gestattet: Der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder wegen einer „begründeten Notwendigkeit“, wie dem Einkauf. Der Verband Confindustria Ceramica informierte die europäischen Handels- und Verlegerverbände, dass die Bewegung von Gütern einem „nachweislichen Arbeitszweck“ diene und somit erlaubt sei. Speditionen können zum Zwecke des Be- und/oder Entladens somit weiterhin in Sicherheitszonen einfahren, sie verlassen und sich darin bewegen. Dies ermöglicht, dass Unternehmen unverändert weiter produzieren und verladen können, auch in Richtung Deutschland. Reisetätigkeiten von Vertriebsmitarbeitern werden von den Unternehmen individuell geregelt. Sie können also auch eingeschränkt oder ganz ausgesetzt werden.