Der Baustoff Verbund Süd (BVS) stellte in seiner Jahreshauptversammlung eine erfreuliche Bilanz für 2019 auf. Es geht um Millionenbeträge im dreistelligen Bereich.

Die positive Bilanz erfreute vor allem die Gesellschafter. Der mittelständisch geprägten Kooperation ist es laut einer Mitteilung gelungen, den zentral regulierten Umsatz bereinigt auf dem hohen Niveau des Vorjahres zu stabilisieren. In den Büchern der Kooperation stehen zum Jahresende stolze 138 Millionen Euro Umsatz. „Wir haben ein starkes Geschäftsjahr hinter uns, das wieder vom Neubau getragen wurde. Hinzu kommt, dass die Baukonjunktur in unserem Geschäftsgebiet im Vergleich zu anderen Regionen besser läuft“, berichtete BVS-Chef Norbert Wiedmann den Mitgliedern. Wir haben einen der besten Jahresabschlüsse in unserer Unternehmensgeschichte erzielt. Es ist uns gelungen, bei konstantem Umsatz die Ausschüttungsquote für die Gesellschafter zu erhöhen, weil wir über eine hervorragende Substanz verfügen“, unterstrich Finanzvorstand Peter Gaissmaier. Die Kooperation werde erneut die Mitgliedsbeiträge vollständig an die Gesellschafter zurückzahlen. Auch die Erlöse aus dem Delkredere-Überschuss würden wieder im vollen Umfang direkt an die Mitglieder ausgeschüttet, heißt es. Darüber hinaus wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, die sogenannte Top-35-Ausschüttung, die auf dem Geschäft mit den 35 umsatzstärksten Lieferanten beruht, substanziell zu steigern. Wiedmann ist optimistisch, was das laufende Geschäftsjahr angeht: „Das niedrige Zinsniveau stützt die Baukonjunktur ebenso wie die große Nachfrage nach Wohnraum und der enorme Sanierungsstau“.