Mehr als verdoppeln konnte der Villeroy & Boch-Konzern seinen Konzernumsatz im Jahr 2019. Im Jahr davor ging der Umsatz im Vorjahresvergleich noch um 2,3 Prozent zurück.

Für das Geschäftsjahr 2019 konnte Villeroy & Boch einen Konzernumsatz in Höhe von 833,3 Millionen Euro erzielen. Der Umsatz liegt somit im zum Halbjahr angepassten Zielbereich. Das gab das Unternehmen im Februar 2020 bekannt. 2018 noch sah der Vorjahresvergleich anders aus: Um ganze 2,3 Prozent ging der Umsatz da zurück. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern lag im vergangenen Geschäftsjahr mit 103,4 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 53,6 Millionen Euro. Der Grund dafür liegt in einem Sonderertrag in Höhe von 52,4 Millionen Euro, der vor allem auf einen Immobilienverkauf in Luxemburg zurückzuführen ist. Mit 80,4 Millionen Euro wurde das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das deutliche Plus konnte in erster Linie wegen des Gewinns vor Zinsen und Steuern erzielt werden. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte 2019 einen Umsatz in Höhe von 554 Millionen Euro. Die Bereiche Wellness und Küche konnten ein Plus von 4,1 beziehungsweise 1,1 Prozent erzielen. In den Geschäftsfeldern Sanitärkeramik (-8,3 Prozent), Armaturen (-1,4 Prozent) und Badmöbel (-1,3 Prozent) ging der Umsatz hingegen zurück. „Während sich unser Unternehmensbereich Tischkultur über das gesamte Jahr 2019 positiv entwickelt hat, verlief die Umsatzentwicklung im Bereich Bad und Wellness in der ersten Jahreshälfte schwächer als erwartet. In Summe haben wir jedoch unsere im Sommer angepasste Jahresprognose erreicht und dank unseres Sonderertrags ein hervorragendes Konzernergebnis erzielt“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender von Villeroy & Boch. Für das Jahr 2020 strebt das Unternehmen ein leichtes Umsatzwachstum an.