Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünungen werden immer beliebter. Dabei sehen diese nicht einfach nur schön aus, sondern leisten in vielerlei Hinsicht positive Beiträge.

Seit vielen Jahren schon werden diese positiven Effekte mit Zahlen, Daten und Fakten belegt. So dient Dachbegrünung nicht nur dem Wärme- und Hitzeschutz im Sinne des Raumklimas eines Gebäudes, sondern auch der Regenwasserbewirtschaftung zur Entlastung der Kanalisation. Etwa 30 Liter Wasser werden pro Quadratmeter Dachbegrünung zurückgehalten. Auch verbessert das Grün das Stadtklima und die Luftqualität. Nicht zuletzt kommen die Pflanzen der Artenvielfalt zugute. Was vor allem im urbanen Raum ein enormer Vorteil ist, ist die Tatsache, dass ein Quadratmeter Begrünung etwa 10 Gramm Feinstaub im Jahr bindet. Die Lufttemperatur wird durch den Quadratmeter Grün außerdem um 1,5 Grad gesenkt. Erstaunlich ist vor allem die Lärmminderung um bis zu 20 Dezibel.

In der BuGG-Fachinformation „Positive Wirkungen von Gebäudebegrünungen“ hat der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) die wichtigsten Argumente für die Dach-, Fassaden und Innenraumbegrünung zusammengestellt und mit ausgewählten Untersuchungsergebnissen und Quellen hinterlegt.