Ein britisches Robotertechnik-Unternehmen hat erstmals einen Roboter mit Überwachungskamera für die Baustelle entwickelt. Er dient aber nicht nur als künstlicher Wächter.

Ziva ist der Name des wachsamen Helfers auf einigen Baustellen in Europa. Hergestellt vom britischen Robotertechnik-Unternehmen „Casta Spes Technologies“, soll er nicht nur überwachen, wer sich auf der Baustelle aufhält, sondern auch für mehr Sicherheit allgemein sorgen. Der kleine, zweirädrige Roboter unterstützt die Bauarbeiter außerdem bei der Baustellendokumentation und verfügt über eine biometrische Gesichtserkennungstechnologie. Denn: Ziva weiß ganz genau, welche Personen und Fahrzeuge sich auf der Baustelle aufhalten dürfen – und welche eben nicht. Zudem ist er relativ schnell und rollt mit über 17 Kilometern pro Stunde über den Baugrund. Bisher gibt es die künstlichen Wächter erst in Europa, wie das Biometrik-Newsportal biometricupdate.com berichtet.

Bei verschiedenen Tests in mehreren Umgebungen erweist sich die Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden, weshalb er sich besonders gut für Baustellen eigne. Neu ist dieses Konzept der Casta Spes Technologies allerdings nicht. So gebe es laut biometricupdate.com etwa bereits den sogenannten „SpotWalk“. Dabei handelt es sich um einen mit einer App verbundenen Roboterhund. Er lässt sich für bestimmte Routen programmieren und kann mit Hilfe einer Kamera 260-Grad-Bilder vom Baufortschritt erstellen.