Mit speziellen Folien und Vorsichtsmaßnahmen lassen sich herumliegende Glasscherben auf einer Baustelle einfach vermeiden. Durch Glas entstehen nämlich oft hohe Sachschäden.

Starker Zeitdruck und hektische Bewegungen auf der Baustelle führen nicht selten dazu, dass etwas kaputt geht. Dadurch können leicht Sachschäden entstehen, die so schnell nicht mehr repariert werden können. Glas ist dabei eins der sensibelsten Materialien. Ist man unvorsichtig mit hochalkalischen Stoffen und landen diese auf einer Glasscheibe, können diese Stellen auf dem Glas „blind“ werden. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kann es ebenfalls zu Glasschäden kommen. Dagegen kann unter anderem eine Schutzfolie helfen. Sie kann direkt an den Glasscheiben angebracht werden und schützt sie vor Verschmutzungen und Kratzern. Sollte die Glasscheibe allerdings mit SGG BIOCLEAN oder SGG BIOCLEAN II beschichtet sein, so muss vorher die Verträglichkeit zwischen der Folie und der Beschichtung beachtet werden. Wird die Folie direkt auf dem Fensterrahmen angebracht, so muss außerdem auf geeignete Klebebänder geachtet werden. Nach Gebrauch sollte man diese auch schnell wieder entfernen. Damit sich kein Kondensat auf den Gläsern bildet, sollten die Fenster in Kippstellung bleiben.

Was tun bei Verunreinigungen?

Manchmal ist es für die Sicherheitsvorkehrungen bereits zu spät und es wurden Schäden an den Gläsern verursacht. In so einem Falle müssen möglichst sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Schmutz sollte niemals mit aggressiven Reinigungsmitteln beseitigt werden, Fett und Dichtungsreste können mit Spiritus entfernt werden. Handelt es sich bei den Gläsern um Leichtpflegegläser, genügt schon ein kleiner Kratzer, um sie zu beschädigen. In dem Fall ist beim Beheben des Schadens besondere Vorsicht geboten. Besonders vorsichtig sollte man auch sein, wenn die Gläser mit Gummiabstreifern gereinigt werden. Diese müssen fettfrei und frei von Silikon sein, der kleinste Fremdkörper kann Glasschäden hervorrufen.