Am 17. Januar ist der erste Grundstein für die neue Zentrale des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) gelegt worden. Er ist etwas ganz Besonderes.

Die Mitglieder des VDBUM-Vorstandes und zahlreiche Gäste wurden am 17. Januar in Stuhr Zeugen vom Baubeginn der neuen Zentrale des Verbandes. Dabei wurde der Stein nicht wie bei anderen Bauten etwa im Fundament verlegt, sondern in die Konstruktion integriert, wo er später durch eine Glasscheibe im Eingangsbereich sichtbar sein wird. Der zweigeschossige Rohbau steht bereits. Die über 80 Gäste und Vorstands-Mitglieder durften ihn bereits besichtigen.

Zuvor mussten die Mitarbeiter des Verbandes eng zusammenrücken. Bereits im August hatten Bagger einen Teil des Gebäudes abgerissen. Zunächst standen dem Verband dann 430 Quadratmeter zur Verfügung – undenkbar als Dauerlösung. Seit Oktober entsteht ein Ersatzneubau, der mit rund 800 Quadratmetern etwa doppelt so groß ist. Insgesamt 13 festangestellte Mitarbeiter und vier Aushilfen werden dort Platz zum Arbeiten finden. „Der neue Komplex wird nach seiner Fertigstellung eine hochfunktionale Einheit für Ideenfindung, Wissensvermittlung, Kommunikation und kreative Arbeit sein“, sagte VDBUM-Präsident Peter Guttenberger anlässlich der Grundsteinlegung. Die neue Zentrale, in der beispielsweise die jährlich rund 300 Veranstaltungen des VDBUM organisiert werden, „soll die Homebase für die 18 Stützpunkte im Bundesgebiet sein und den Kommunikationsmittelpunkt des Verbandes darstellen“, so Guttenberger weiter. Schwerpunkte der zukünftigen Themen liegen bei Digitalisierungsthemen. Die Mitglieder haben dem Verband das Mandat für diese Baumaßnahme erteilt und dafür 1,5 Millionen Euro bewilligt. Mitte Juli sollen die Mitarbeiter den Neubau dann beziehen.