Um den Energieverbrauch zu analysieren und neue, energiesparende Wege eizuschlagen, lassen sich Privatpersonen von Energieberatern unterstützen. Das wird bald gefördert.

Etwa 500 unabhängige Energieberater gibt es derzeit in Deutschland. Sie unterstützen Privatpersonen dabei, den richtigen Weg zu wählen, wenn es um Energieeffizienz geht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird dieses Beratungsangebot der Verbraucherzentralen künftig fördern. Ein Großteil des Beratungsangebots ist kostenlos, zu einigen Themen wird eine Gebühr von 30 Euro erhoben. Einkommensschwache Haushalte erhalten sogar das gesamte Beratungsangebot kostenlos. Das kostenlose Angebot umfasst Beratungsmöglichkeiten zum Stromsparen, unterschiedliche Heizsysteme oder Kriterien bei der Auswahl von Elektrogeräten. Mieter und Eigentümer können dazu jederzeit einen Termin mit einer der zahlreichen Beratungsstellen vereinbaren und sich informieren. Auch die zahlreichen Fördermöglichkeiten können bei einem ausgemachten Termin erklärt werden. Der Basis-Check kostet Interessierte ebenfalls nichts und gibt einen Überblick über den persönlichen Strom- und Wasserverbrauch, klassifiziert die Geräte im Haushalt und informiert über Einsparmöglichkeiten. Über weitere, spezifische Themen können sich sowohl Mieter als auch private Hausbesitzer mit einer Selbstbeteiligung von 30 Euro informieren lassen. Der sogenannte Gebäude-Check zum Beispiel kann Auskünfte über die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle geben. Der Solarwärme-Check überprüft die Einstellungen der solarthermischen Anlagen und stellt diese optimal ein. Im Heiz-Check prüft ein Experte das Heizungssystem. Fragen zum Thema Solarenergie und Solaranlagen können im Eignungs-Check Solar geklärt werden. Weitere Informationen zur Energieberatung sind auf der Internetseite des BMWi zu finden.