Bis unser Trinkwasser aus dem Hahn kommt, unterliegt es vielfältigen Einflüssen. Die Armaturen von NOVALAB garantieren, dass hygienisch einwandfreies Wasser ankommt.

Kein Lebensmittel ist so wichtig und gesetzlich so definiert und kontrolliert wie Trinkwasser. Allgemein ist Trinkwasser definiert als Wasser für den menschlichen Gebrauch, auch für die Reinigung von Objekten, die mit Lebensmitteln und mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen sowie für die Körperpflege. Ein wesentliches Kriterium für die hygienische Beschaffenheit des Wassers als „Trinkwasser“ lautet: Trinkwasser muss frei sein von pathogenen Keimen in krankmachenden Konzentrationen. Pathogene Keime sind Mikroorganismen, die krankmachende Eigenschaften besitzen.

Qualitative hygienische Sicherheit in allen Bereichen

Mittels eines strengen und lückenlosen Mess- und Analysensystems ist gewährleistet, dass nur Wasser in Trinkwasserqualität in ein öffentliches Versorgungssystem (Wasserwerk) eingespeist wird. Auf seinem Weg zum Verbraucher darf diese Qualität nicht beeinträchtigt werden.

Dennoch kann es vorkommen, dass vereinzelte pathogene Keime – unterhalb krankmachender Konzentration – in einer Hausinstallation ankommen. Unter ungünstigen hydraulischen Bedingungen können sich diese sukzessive so vermehren, dass sie zu einem Infektionspotential werden. Neben einer Keimwachstum begünstigenden Temperatur trägt vor allem Stagnation in einem Installationssystem oder Teilen davon zur Herausbildung einer solchen hygienischen Gefährdungssituation bei. Eine markante Ursache derartiger Stagnation sind nicht genutzte, selten genutzte oder nur sporadisch genutzte Armaturen am Ende eines Leitungsabschnitts.

Regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen öffentlicher oder gewerblicher Installationssysteme in Verantwortung des jeweiligen Inhabers oder Betreibers sorgen für ein rechtzeitiges Erkennen solcher Gefahren. Ist eine mikrobielle Kontamination mit Krankheitserregern festgestellt worden, muss umgehend eine wirksame Desinfektion des Installationssystems erfolgen. Dies ist material-, zeit-, personal- und kostenaufwändig, weshalb präventive Maßnahmen eingesetzt werden sollten.

Hygienische Sicherheit in Laboratorien

Installationssysteme, die mit einer Trinkwasser-Versorgungsanlage hydraulisch verbunden sind, müssen Wasser in Trinkwasserqualität entsprechend Trinkwasserverordnung führen und an sämtlichen Zapfstellen bereitstellen. Das gilt auch für Laborinstallationen. Doch gerade in Laboratorien werden Zapfstellen oft selten, intervallartig oder nur sporadisch genutzt. Aus daraus resultierender Stagnation des Wassers in den Zuleitungen erwächst die Gefahr einer mikrobiellen Kontamination, die nicht nur die Nutzer, sondern das gesamte hydraulisch verbundene Hausinstallationssystem gefährdet. Zur wirksamen Vermeidung einer solchen Situation hat sich ein regelmäßiges Spülen sämtlicher oder auch nur ausgewählter Armaturen zur Unterbrechung der Stagnationsperioden bewährt. Dies kann mittels eines personal- und zeitaufwändigen sowie fehleranfälligen manuellen oder mit einem weitgehend automatisierten Spülsystems realisiert werden.

Autonomes Spül-System für alle Bedürfnisse

Genau für dieses Spülverfahren hat NOVALAB ein autonomes Spül-System für Laboratorien entwickelt, das aber auch in jedem anderen Bereich der Wasserversorgung eingesetzt werden kann. Das Spül-System hat eine freie Programmierbarkeit der Spülintervalle und Spüldauer und ist einsetzbar für Kalt- und Warmwasserversorgungen. Das NOVALAB Hygienespülmodul hat ein integriertes Magnetventil und eine integrierte programmierbare Steuerelektronik, mit denen nutzungsunabhängig die Rohrleitungen gespült werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Spülen der Rohrleitungen durch „intelligente“ Armaturen. Diese endständigen elektronischen Armaturen spülen die Versorgungsleitungen automatisch durch programmierte Spülintervalle bis zur Entnahmestelle. Die NOVALAB Elektronik-Armaturen haben über die Hygienespülung hinaus eine Sicherheitsabschaltung bei Dauerreflexion. Die Spannungsversorgung wird mittels Steckernetzteil oder netzunabhängig mittels Batterie realisiert und bietet sich damit als Nachrüstlösung an.

Aus wirtschaftlicher Sicht bieten sich diese elektronischen Spüleinrichtung momentan vor allem für Zapfstellen an, die routinemäßig seltener oder kaum benutzt werden, aber trotzdem höchsten Sicherheits- und hygienischen Standards entsprechen müssen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.novalab-gmbh.de