Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn für Modernisierungen ist unterzeichnet. Das Baugewerbe begrüßt diese Entwicklung.

So meint Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Mit der Verstetigung der Investitionen in die Infrastruktur der Bahn im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung werden die richtigen Weichen gestellt. Mit den zur Verfügung gestellten Finanzmitteln erhalten die mittelständischen Firmen der Bauwirtschaft die erforderliche Planungssicherheit, um nachhaltig Kapazitäten für die anstehenden Bauaufgaben zu schaffen. Daher begrüßen wir die Vereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn ausdrücklich.“ Pakleppa betont, dass nun allerdings sichergestellt werden müsse, dass diese Gelder auch wirklich verbaut werden, damit die Bahninfrastruktur auch wirklich das geplante Update erhalte. Das betreffe nicht nur das Schienennetz, sondern auch Bahnhöfe, Park & Ride-Parkplätze und andere schienennahe Komponenten aus dem Hoch- und Tiefbau. „Wichtig ist, dass hierbei der heimische Mittelstand eingebunden ist und die Vergabepraxis durch Fach- und Teillosvergabe auch kleinere Bauunternehmen einbezieht. Nur wenn die gesamte Bauwirtschaft, deren Großteil nach wie vor die baugewerblichen Betriebe des Mittelstands ausmachen, an der Umsetzung der Investitionen mitarbeitet, kann es zu einer spürbaren Verbesserung für das Schienennetz kommen.“