Haben Solaranlagen nach ihrer langen Lebensdauer ausgedient, ist es besonders wichtig, die Altmodule korrekt zu entsorgen. Das ist kostenlos und schont die Umwelt.

Umweltschonender, energieeffizienter Strom und eine lange Lebensdauer: Die Installation von Photovoltaik-Modulen bringt gleich viele Vorteile mit sich. Passend ausgewählte Module halten mehrere Jahrzehnte und liefern zuverlässig Strom. Wenn es allerdings wegen Beschädigungen oder altersbedingter Ineffizienz dazu kommt, dass Module ausgetauscht werden müssen, müssen sie fachgerecht gemäß des Elektro- und Elektronikgesetzes entsorgt werden. Und das sollte auch dringend beachtet werden, denn: Beim Entsorgen der Altmodule endet der Werkstoffkreis der Anlagen noch längst nicht. So recyceln heutige Entsorgungsfachbetriebe die PV-Altmodule so, dass fast alle enthaltenen Rohstoffe als Sekundärrohstoffe verwertet und in der Produktion wieder in den Werkstoffkreislauf eingeführt werden können. Nutzer der Altmodule sollten daher Verantwortung übernehmen und ihre ausrangierten Module richtig entsorgen beziehungsweise an den zuständigen Sammelstellen abgeben.

Bundesverband Solarwirtschaft gibt Tipps zum Umgang

Auf der Website des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) steht ein Hinweispapier kostenlos zum Download zur Verfügung. Es trägt den Namen „Sicherer Umgang mit den PV-Altmodulen“ und gibt Tipps und Sicherheitshinweise beim Umgang und Abbau mit alten PV-Modulen und klärt darüber auf, wie sie zu den kostenlosen Rücknahmestellen transportiert werden müssen. Denn gerade beim Abbau der Anlagen gibt es vieles zu beachten. So kann sich zum Beispiel bei Sonnenlichteinfall eine aktive Zellschicht mit Elektrizität aufladen. Deshalb sollten Module beim Transport und bei der Lagerung stets nach unten ausgerichtet sein und beschädigte Rückseitenfolien sollten vorab abmontiert werden. Diese und weitere hilfreiche Tipps sind für Interessierte kostenlos unter www.solarwirtschaft.de abrufbar.