Die Eurobaustoff hat den geplanten Umsatz für 2019 bereits einen halben Monat vor Jahresende erreicht. Nach einem Auf und Ab der Umsätze ist das Unternehmen sehr zufrieden.

Nach Angaben der Kooperation haben die derzeit 463 Gesellschafter an insgesamt 1.672 Standorten schon am 10. Dezember Waren im Wert von 6,45 Milliarden Euro eingekauft. „Der Blick auf die monatliche Umsatzstatistik war in diesem Jahr ein Wechselbad der Gefühle, umso mehr freuen wir uns nun, dass wir bereits einen halben Monat vor Jahresende über Plan liegen“, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Rückblickend betrachtet haben wir in den ersten fünf Monaten ein verhältnismäßig dickes Polster angelegt, womit wir den Juni-Umsatz von mehr als 15 Prozent Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum auffangen konnten.“ Da der Juni 2019 drei Arbeitstage weniger hatte, sei diese Entwicklung aber normal und nicht nur bei Eurobaustoff zu beobachten gewesen. Im zweiten Halbjahr folgte dann ein Auf und Ab, was die Umsätze angeht. „Die Baubranche muss vor allem für strukturelle und demografische Probleme neue Lösungen finden. Fachkräftemangel, Lager- und Fuhrpark-Logistik, Digitalisierung innerhalb der Wertschöpfungskette Bau lassen sich nur gemeinschaftlich lösen“, so Dr. Kern. Der Geschäftsführer sieht trotzdem positiv ins Jahr 2020. „Wir rechnen mit einem leicht wachsenden Umsatzvolumen von zwei bis drei Prozent. Darin berücksichtigt sind auch Preissteigerungen. Wie groß das reale Wachstum sein wird, hängt sicherlich davon ab, wie stark sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern.“